... Dienstleistungen und Gegenstände
gegen „Verdeäpfel“, unsere interne Währung (10 Minuten sind ein „Verdeapfel“). Jedes Mitglied erhält ein „Konto“, auf dem die „Verdeäpfel“ gutgeschrieben werden. Unsere Spielregeln beim Tauschen sind in unseren Regeln festgehalten, und monatlich erscheint unsere Interne Zeitung "Adobe Reader" erforderlich.
... zum Beispiel
- Astrologieberatung
- Aufräumen
- Auftritte
- Backen
- Babysitten
- Betreuung
- Bewerbungstraining
- Bügeln
- Computerhilfe
- Dachrinnen reparieren
- DJ
- Einkaufshilfe
- Fahrdienst
- Gartenarbeit
- Gitarrenuterricht
- Haare schneiden
- Hausputz
- Kochen
- Malerarbeiten
- Nachhilfe
- Nähen
- Partyservice
- Rasen mähen
- Sträuße binden
- Socken stricken
- Umzugshilfe
- Zeichnen
So funktioniert einTauschring
Michael Linton zufolge, der das erste LETS (Local Exchange
Trading
System) um 1983 in Kanada gegründet hat, müssen
Kriterien
erfüllt sein, damit man ein Netzwerk als LETS bezeichnen kann.
Z.B.: es ist ein Non-Profit-System, Bargeld wird weder ein- noch
ausgezahlt, es besteht kein Zwang, etwas zu kaufen oder zu verkaufen,
die lokale Verrechnungseinheit ist wertmäßig an die
Landeswährung gekoppelt.
Nach diesem System funktionieren
seit Anfang der 90er Jahre auch in Deutschland ca. 300 lokale
Tauschringe. Diese beruhen alle auf dem Prinzip des Gebens und
Nehmens ohne Zwischenstation des Geldes. Dabei werden sowohl
Arbeitsleistungen als auch Sachwerte getauscht.
Seit 1998 gibt es
den Verein "Verdener Tauschring" mit ca. 60 Mitgliedern,
der als Zeitbörse organisiert ist, d. h.: jede
Tätigkeit
wird als gleichwertig angesehen, so wird z.B. eine Stunde
Baby-Sitting genau so bewertet, wie eine Stunde Computerunterricht.
Abgerechnet wird in "Verdeäpfeln" (10 Minuten = ein
"Verdeapfel"). Der Verein bietet neben der
Nachbarschaftshilfe auch viele Aktivitäten zum Kennenlernen
und
Austausch. Mitglied kann jede am Tauschen interessierte
volljährige
Person werden.